„Das ist nur schwer zu toppen“, sagte Frank Neumann, Inhaber und Geschäftsführer des Neuhofer Architekturbüros NEUMANN-Architektur, zur offiziellen Eröffnung der Einrichtung am vergangenen Sonntag.


„Diesen Rekord schafft man nur, indem man so eng zusammenarbeitet wie bei diesem Pilotprojekt“, war sich Neumann mit Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler (parteilos), aber auch mit Volker Baumgarten, dessen Ebersburger Firma Baumgarten Generalauftragnehmer war, einig. Neumann bedankte sich für das Vertrauen und hob in diesem Zusammenhang das Teamwork und Engagement seiner Mitarbeiterin Carolin Diel und von Alexander Seng, dem Leiter des Bauamtes in Dipperz, hervor. Gebaut wurde ökologisch-nachhaltig – dank der Holzbauweise, einer Fotovoltaikanlage und der Wärmerückgewinnung. Die einzelnen Teile des Gebäudes waren im Weyhers Werk der Firma Baumgarten vorgefertigt worden. Die neue Kita „Wirbelwind“ ist bunt, schick und kindgerecht – sie verfügt neben einer hochmodernen Inneneinrichtung mit großzügigen Gruppen- und Schlafräumen, einem großen Turnraum, einer modernen Küche, einem zeitgemäßen Sanitärtrakt und Räumlichkeiten für die Leitung und das Personal über eine hochattraktive Außenanlage. Sämtliche Handwerksgewerke legten hohes fachliches Können und Liebe zum Detail an den Tag.
Angesichts der rasant gestiegenen Baupreise und der Lieferprobleme von Baumaterialien dürfen alle Beteiligten aus Sicht von Bürgermeister Vogler zu Recht stolz sein, nicht nur die Zeitpläne, sondern auch das Kostenbudget eingehalten zu haben. 5.009.000 Euro kostete die neue Einrichtung, die 75 Plätze für den Ü3-Bereich vorhält. Im Ü3-Bereich – zählt man zu den neugeschaffenen drei „Wirbelwind“-Gruppen die drei Gruppen der Kita „Rhönzwerge“ hinzu – verfügt die Gemeinde Dipperz über aktuell 150 Plätze. Durch ein elternfreundliches Buchungsmodell kommen mehr als 44 Betreuungsplätze in der für den U3-Bereich erweiterten Einrichtung „Hand in Hand“ (vier U3- Gruppen) hinzu. „Ich freue mich, dass Dipperz den Schritt getan hat, die Einrichtung auch in dieser Größe zu realisieren. Das ist ein ganz wichtiger Schritt für die Zukunft von Dipperz. Die Gemeinde entwickelt sich gut, das wird auch so weitergehen – und mit der neuen Kita ist eine Grundlage gelegt für die nächsten Jahre“, unterstrich CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Müller anlässlich der Einweihung vor Hunderten Gästen.


Der Name „Wirbelwind“ hat übrigens unter einem halben Dutzend Vorschläge der Erzieherinnen das Rennen gemacht und ein klares Votum bekommen. Der Name passt aus Sicht von Bürgermeister Vogler sehr gut, denn Kinder seien bereits morgens putzmunter, sie hüpften im Kindergarten vorwärts und rückwärts und seien ziemlich „wild“, so Vogler, der sich als Großvater von fünf Enkeln in der Materie bestens auskennt.