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Mehr Freiraum im zweiten Zuhause

Baufirmen leisteten ganze Arbeit beim Kita-Erweiterungsbau in Langenbieber

Erstellt: Samstag, 01.10.2022
Mehr Freiraum im zweiten Zuhause

LANGENBIEBER. Bratwurst-Duft, bunte Girlanden und ein Popcorn-Automat verrieten es bereits von Weitem: Hier gibt es was zu feiern. Und zwar für die Kleinen und deren stolze Eltern oder Großeltern. Von Mirko Luis

Sie blickten mit Vertretern von Kreis, Gemeindeverwaltung, Kirche und Politik anlässlich der offiziellen Eröffnung des Kita-Erweiterungsbaues auf anderthalb Jahre intensiver Bauphase – mit vielen über Bagger, Kran & Co. staunenden Kinderaugen – zurück. Die kleine Feier, deren Höhepunkt die Segnung durch Pfarrer Ulrich Pasenow war, stand in Verbindung mit einem gut besuchten „Tag der offenen Tür“. Pasenows Wunsch: „Von den Kindern lernen, hier zu spüren, dass sich Erde und Himmel berühren, und das große Vertrauen zu haben, dass jedes Kind getragen und behütet ist von Gott.“ Das neue Gebäude beherbergt zwei zusätzliche Kinderkrippengruppen, welche die bestehenden drei Regelgruppen ergänzen.

Eine dieser Gruppen hat ebenfalls im Neubau ihr Zuhause gefunden, zwei Gruppen verbleiben im Anbau. Bei einem Rundgang konnten sich Gäste ein Bild von dem Freiraum verschaffen, den die Dreikäsehochs, aber auch die Erzieherinnen in ihrer neuen Umgebung haben. „Für mich und meine Kolleginnen ist es ein Privileg, in so einer schönen Einrichtung arbeiten zu dürfen“, sagte Kita-Leiterin Anja Zengerle unserer Zeitung. „Wir waren von Anfang an in die Planungen einbezogen“, lobte sie.

Für die 24 zur Verfügung stehenden Krippenplätze lägen schon 18 Anmeldungen vor. Insgesamt läge die Betreuungskapazität bei 94 Kindern. Rathauschef Markus Röder („Ein Tag der Freude für die ganze Gemeinde“) zeigte sich von den Sangeskünsten der Steppkes überrascht, die ihn mit dem Rolf-Zuckowski-Klassiker „Im Kindergarten“ überraschten. Die Kita, lobte der Langenbieberer Ortsvorsteher, Martin Herbst, sei im Gesamtbild sehr attraktiv.

Architekt Thomas Kratz zufolge ist das nicht zuletzt auf die tolle Arbeit der beteiligten Handwerksfirmen zurückzuführen. Ebenso lobenswert sei das Engagement von Bauamt und Bauhof.


ZAHLEN, DATEN, FAKTEN

Insgesamt 1,8 Millionen Euro teuer war der Erweiterungsbau der Kita Langenbieber. Der Landkreis Fulda steuerte aus dem Kreisausgleichsstock 30 Prozent, das Land Hessen 15 Prozent dieser Investitionssumme bei. „Ohne diese Gelder hätten wir das Ganze nicht stemmen können“, sagte Bürgermeister Markus Röder (parteilos). Im Zuge der Maßnahme habe die vormalige Spielscheune dem Neubau weichen müssen. / mlu

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